Warum riecht Regen so gut? Das Phänomen Petrichor erklärt
Warum riecht Regen so gut? Das Phänomen Petrichor erklärt Es gibt diesen einen Moment: Die ersten Tropfen fallen, der Boden dampft ein wenig – und plötzlich liegt dieser unverwechselbare Duft in der Luft. Manche Menschen bleiben kurz stehen und ziehen tief ein. Andere bemerken ihn kaum. Der Name für diesen Geruch ist weniger poetisch als man denkt: Petrichor . Was steckt hinter dem Regen-Duft? Der Geruch entsteht, wenn Regen auf trockene Erde oder Steine trifft. Dabei werden bestimmte Stoffe freigesetzt: Geosmin : Ein Nebenprodukt von Bodenbakterien. Schon winzige Mengen reichen, um ihn wahrzunehmen. Öle von Pflanzen : Vor allem nach längeren Trockenperioden lösen Regentropfen kleine Rückstände. Ozon : Bei Gewittern kann auch dieses Gas in der Luft für eine frische, fast metallische Note sorgen. Die Mischung macht’s. Petrichor ist quasi ein Cocktail aus Erde, Luft und Chemie. Warum lieben wir diesen Geruch? Ein Teil ist reine Biologie. Menschen können Geosmin ext...
Kommentare
Kommentar veröffentlichen