Klimakleber, Klimaaktivist:innen und Lützerath – Warum die Debatte gerade so hochkocht
Klimakleber, Klimaaktivist:innen und Lützerath – Warum die Debatte gerade so hochkocht Wer in den letzten Monaten die Nachrichten verfolgt hat, kommt an drei Schlagwörtern kaum vorbei: Klimakleber , Klimaaktivist :innen und Lützerath . Sie sind längst nicht nur Randthemen für Umweltinteressierte. Sie stehen für Konflikte, die mitten in die Gesellschaft hineinreichen: Verkehr blockiert, Häuser geräumt, Bagger im Braunkohlerevier. Was steckt dahinter? Ein Versuch, die Lage zu sortieren. Klimakleber: Symbol und Reizfigur Die sogenannten „Klimakleber“ – meistens Mitglieder der Letzten Generation – kleben sich seit 2022 regelmäßig auf Straßen fest. Hände auf Asphalt, Sekundenkleber als Waffe, der Verkehr kommt zum Erliegen. Ihr Ziel: Aufmerksamkeit. Nicht für sich selbst, sondern für die Klimakrise. Fakten: Allein 2022 gab es laut Polizei Berlin über 500 solcher Aktionen in der Hauptstadt. In München sprach die Staatsanwaltschaft 2023 von „wiederholten Störaktionen“ und ...